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Fixkosten im Haushalt: so behältst du den Überblick

Aktualisiert: 25. September 2026

Ein Taschenrechner und ein Notizbuch mit Bleistift auf einem Schreibtisch am Fenster

Fragt man jemanden, was sein Zuhause im Monat kostet, bekommt man meist eine einzige Zahl: die Miete oder die Kreditrate. Drumherum gibt es aber eine ganze Reihe weiterer Beträge. Strom, Heizung, Wasser, Versicherungen, Internet, Rundfunkbeitrag, Grundsteuer, Abos. Manche gehen monatlich vom Konto ab, andere vierteljährlich oder einmal im Jahr. Gerade die vergisst man leicht, bis sie alle auf einmal kommen.

Ein Überblick über deine Fixkosten bringt Ruhe: Du weißt, was fest verplant ist, was übrig bleibt und wo noch etwas zu holen ist. Dieser Artikel zeigt, wie du diesen Überblick anlegst und aktuell hältst, ohne dass daraus eine lästige Pflicht wird.

Was zählt zu den Fixkosten?

Fixkosten sind Ausgaben, die regelmäßig wiederkehren und deren Höhe im Voraus ungefähr feststeht. In einem Haushalt gehören typischerweise dazu:

Kategorie Beispiele
Wohnen Miete oder Kreditrate, Nebenkosten oder Hausgeld, Erbbauzins
Energie und Wasser Strom, Gas oder Fernwärme, Wasser
Steuern und Gebühren Grundsteuer, Müllgebühren und andere kommunale Abgaben
Versicherungen Krankenversicherung (sofern privat), Hausrat, Wohngebäude, Haftpflicht, Kfz
Medien und Internet Internet, Fernsehen, Rundfunkbeitrag, Handy, Streamingdienste
Sonstiges Fitnessstudio, Mitgliedschaften, Kinderbetreuung, ÖPNV-Abo

Was nicht dazugehört: Lebensmittel, Kleidung und Ausflüge. Das sind variable Ausgaben. Auch die Instandhaltung des Hauses zählt nicht zu den Fixkosten, obwohl sie immer wiederkommt. Dazu weiter unten mehr.

Schritt 1: Sammle alles, was regelmäßig abgeht

Dein Konto ist die schnellste Quelle. Geh die Buchungen der letzten zwölf Monate durch. Zwölf, nicht einen: So erwischst du auch alles, was nur vierteljährlich oder jährlich abgebucht wird.

Notiere dir zu jedem Posten:

  • den Anbieter;
  • den Betrag;
  • wie oft du zahlst: monatlich, vierteljährlich oder jährlich;
  • falls relevant, das Vertragsende und die Kündigungsfrist.

Achte auch auf Zahlungen ohne Lastschrift, etwa die Grundsteuer, die du in Raten überweist, oder ein Jahresabo, das über die Kreditkarte läuft.

Schritt 2: Rechne alles auf einen Monatsbetrag um

Eine Liste mit gemischten Beträgen sagt wenig aus. Rechne alles auf eine Einheit um, am besten pro Monat:

  • monatlich: bleibt, wie es ist;
  • vierteljährlich: durch 3 teilen;
  • jährlich: durch 12 teilen.

Eine Hausratversicherung für 144 € im Jahr kostet also 12 € im Monat. Zähl alles zusammen, und du hast deine monatlichen Fixkosten. Nimm das mal zwölf, und du siehst, was dich dein Zuhause im Jahr an festen Ausgaben kostet. Diese zweite Zahl öffnet oft eher die Augen und ist auch die nützlichere.

Schritt 3: Ordne nach Kategorien

Fasse die Posten nach Kategorien zusammen, wie in der Tabelle oben. Du siehst auf einen Blick, wohin das meiste Geld fließt. In vielen Haushalten ist das Wohnen mit Abstand der größte Posten, aber ein Haufen kleiner Abos kann sich zu einer überraschenden Summe addieren.

Schritt 4: Führe die Wartung getrennt

Wartung ist ein Sonderfall. Sie kehrt wieder, aber nicht mit einem festen Betrag und nicht zu einem festen Termin. Die Heizungswartung, der Schornsteinfeger, ein neuer Wasserhahn, die Reinigung der Dachrinne.

Zähle die Wartung deshalb nicht zu deinen Fixkosten. Führe sie getrennt, pro Jahr. So bleibt deine Fixkosten-Zahl verlässlich, und am Jahresende siehst du, was dein Zuhause zusätzlich an Wartung gekostet hat. Wirfst du beides in einen Topf, bekommst du eine Zahl, die sich jeden Monat ändert und sehr wenig aussagt. Mit welchen Arbeiten du übers Jahr rechnen kannst, zeigt unser Wartungsplan fürs Haus.

Wo oft etwas zu holen ist

Den Überblick anzulegen ist Schritt eins. Danach kannst du etwas damit anfangen.

Abos, die du nicht mehr nutzt

Streamingdienste, Apps, das Fitnessstudio, eine Zeitschrift. Geh sie einzeln durch und frag dich, ob du sie im letzten Monat genutzt hast.

Verträge, die still und leise teurer geworden sind

Wenn die Mindestlaufzeit endet, laufen viele Verträge zu einem anderen, oft höheren Preis weiter. Prüfe bei Strom und Gas, Internet und Versicherungen, ob du noch in einer festen Laufzeit steckst und wann sie endet. Das ist meist der Moment, in dem du wechseln kannst, ohne etwas zu zahlen. Wie das geht, zeigt unser Artikel Kündigungsfristen im Blick behalten.

Doppelt versichert

Versicherungen überschneiden sich manchmal: eine Reiseversicherung mit Rücktrittsschutz, den deine Kreditkarte schon mitbringt, oder eine Handyversicherung neben deiner Hausratversicherung. Leg die Bedingungen nebeneinander und vergleiche.

Deine Abschläge für Strom und Gas

In vielen Ländern ist die monatliche Zahlung für Energie eine Schätzung, die einmal im Jahr mit deinem tatsächlichen Verbrauch verrechnet wird. Ist der Abschlag zu niedrig, zahlst du am Ende nach, ist er zu hoch, bekommst du Geld zurück. Prüfe nach jeder Jahresabrechnung, ob dein monatlicher Betrag noch passt.

Den Überblick aktuell halten, mit wenig Aufwand

Ein Überblick, den du einmal anlegst, ist schnell veraltet. Ein paar Gewohnheiten halten ihn aktuell:

  1. Neuer Vertrag? Gleich eintragen, mit Betrag, Zahlungsrhythmus, Vertragsende und Kündigungsfrist.
  2. Gekündigt? Gleich löschen oder archivieren, und die Kündigungsbestätigung aufbewahren.
  3. Einmal im Jahr kurz durchgehen, zum Beispiel im Januar, wenn die neuen Preise feststehen.
  4. Ihr wohnt zusammen? Ein gemeinsamer Überblick. Wenn alle im Haushalt dieselbe Liste sehen, muss niemand fragen, ob die Versicherung schon verlängert wurde.

So hilft dir Domeaz

In Domeaz legst du einen Vertrag mit drei Angaben an: einem Namen, einem Betrag und wie oft du zahlst. Die App rechnet Quartals- und Jahresbeträge um und zeigt dir deine Fixkosten pro Monat und pro Jahr, aufgeteilt nach Kategorien. Die Wartung steht daneben, getrennt: Trag die Kosten ein, wenn du eine Aufgabe erledigt hast, und du siehst, was das Haus in diesem Jahr an Wartung gekostet hat, ohne dass deine Fixkosten verwässert werden.

Wenn du magst, trägst du auch das Vertragsende und die Kündigungsfrist ein und bekommst rechtzeitig eine Erinnerung. Domeaz ist bewusst keine Budget-App und kein Werkzeug, um Kosten unter Mitbewohnern aufzuteilen: Es ist ein Überblick darüber, was dein Zuhause kostet. Kostenlos starten, ohne Werbung. Schau dir Domeaz an.

Häufige Fragen

Was zählt zu den Fixkosten im Haushalt?
Fixkosten sind Ausgaben, die regelmäßig wiederkehren und deren Höhe im Voraus ungefähr feststeht, zum Beispiel Miete oder Kreditrate, Nebenkosten, Strom, Steuern und Gebühren, Versicherungen und Internet. Lebensmittel, Kleidung und Ausflüge gehören nicht dazu, das sind variable Ausgaben.
Wie berechne ich meine monatlichen Fixkosten?
Rechne alles auf einen Monatsbetrag um: Quartalsbeträge teilst du durch 3, Jahresbeträge durch 12. Eine Hausratversicherung für 144 € im Jahr kostet also 12 € im Monat. Zähl alles zusammen, und du hast deine monatlichen Fixkosten.
Wie finde ich alle meine regelmäßigen Zahlungen?
Geh die Buchungen auf deinem Konto der letzten zwölf Monate durch, dann erwischst du auch alles, was nur vierteljährlich oder jährlich abgebucht wird. Achte auch auf Zahlungen ohne Lastschrift, etwa die Grundsteuer, die du in Raten überweist, oder ein Jahresabo, das über die Kreditkarte läuft.
Gehört die Instandhaltung des Hauses zu den Fixkosten?
Nein. Wartung und Instandhaltung kehren zwar wieder, aber nicht mit einem festen Betrag und nicht zu einem festen Termin. Führe sie deshalb getrennt, pro Jahr. So bleibt deine Fixkosten-Zahl verlässlich.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI geschrieben und vom Domeaz-Team geprüft. Die Quellen stehen im Text. Einen Fehler entdeckt? Schreib an hello@domeaz.app.